Schwerpunkte der Ortsgruppe

 

Pflege und Renaturierung des "ehemaligen Tanklagers der französischen Armee" mit den Gebäuden, das Teil eines bedeutenden Zugvogelrastgebietes geworden ist

 

Landschaftspflege von ca. 11,5 ha Flächen, bei der uns die Ziegen helfen

 

Einsatz für die Streuobstwiesenpflege

 

Vogelschutzmaßnahmen mit Nistkästen für Singvögel und Schleiereulenkästen

 

Fledermausschutz, Ausbau eines Fledermauskellers als Winterquartier

 

Unsere Solargruppe versucht alternative Energien zu fördern, insbesondere preiswerte Sonnenkollektoren für die private Nutzung

 

Öffentlichkeitsarbeit mit Erwachsenenbildung (Vorträge), Wanderungen, Infoständen und Presseberichten

Naturschutz

 

Der Schutz von Natur und Umwelt gewinnt immer mehr an gesellschaftlicher Bedeutung. Die politischen Vorgaben durch die EU zwingen unsere Landesregierung zur Ausweisung von Rückzugsgebieten für bedrohte Tiere und Pflanzen.

 

Auf unserer Gemarkung haben wir allerdings nur ein Naturschutzgebiet. Es liegt im Neckartal, auf der südlichen Seite der Bahnlinie und liegt auf Rohrdorfer und Mühlener Gemarkung. Schon seit Jahren besteht der Wunsch, das Hochdorfer Tal auch unter Naturschutz zu stellen. Ausgereifte Pläne liegen in der Schublade. An Landschaftschutzgebieten haben wir das Eutinger Tal und das Rohrdorfer Tal. Daneben sind noch 11 Naturdenkmäler (schöne alte Bäume) und 103 kleine Biotope (i.d.R. Feldgehölze) durch das Bundesnaturschutzgesetz geschützt. Im Eutinger Tal pflegt die NABU-Gruppe ca. 1,5 ha Streuwiesen, damit die Talaue offen bleiben und die Vegetation sich artenreicher gestalten kann.

 

 

Eine weitere Landschaftspflegemaßnahme ist die Freihaltung des Hundsbühlhangs, mit ca. 1 ha, der rechts auf dem Weg ins Täle liegt. Hier finden vorallem zahlreiche Schmetterlinge und andere Insekten durch die starke Sonneneinstrahlung und die extensive Bewirtschaftung ein wertvolles Biotop.

 

 

Von Orchideen und anderen geschützten Pflanzen finden sich nur noch wenige Restbestände im Krotental. Hier dürfen wir nur einen kleinen Teil pflegen, für den anderen wertvollen Rest sind uns die Hände gebunden.

 

Diese drei vorgestellten Pflegemaßnahmen werden vom Landratsamt über die Pflegerichtlinien gefördert. Dieses Geld (ca. 1.200 € jährlich) ist unsere einzig bedeutende regelmäßige Einnahme.

 

Dort wo die Gäulandschaft eigentlich beginnt, finden sich neben nachgebauten Seglern auch zahlreiche andere Vogelarten ein, die die Aufwinde für ihre weiten Flüge ausnützen. Ornithologen beobachten schon seit vielen Jahren in den Monaten April/Mai und September/Oktober den Vogelzug und haben 148 Vogelarten beobachtet. Die meisten von ihnen rasten an den Teichen und auf offenen kurzrasigen Flächen.

 

Fledermausschutz

 

Im Eutinger Tal befinden sich alte Bierkeller, die ein ideales Überwinterungsquartier für Fledermäuse sein können. Ein Fledermausexperte hat in einem die fast ausgestorbene Art der Mopsfledermaus entdeckt.

 

 

Markus Platz hat den Eingang und den Entlüftungsschacht mit Helfern gesichert, so dass dieses Quartier vor Müllsündern und anderen unliebsamen Gästen gesichert ist.

 

Auf der Kirchenbühne von St. Stephanus finden über den Sommer hinweg einige wenige Exemplare eine ruhige und störungsfreie Behausung.

 

Fast in jedem Jahr können wir uns über eine erfolgreiche Brut von Schleiereulen freuen, die in unseren fertiggestellten Kästen brüten. Auch Turmfalken auf dem Kirchturm oder Höhlenbrüter in den Nistkästen sind auf unsere Hilfe angewiesen.

 

Feuchtbiotope

 

Die Gäulandschaft bietet aufgrund ihrer Struktur nur an wenigen Punkten Lebensraum für Arten die auf feuchte Stellen angewiesen sind.

 

Neben den Teichen auf dem Tanklagergelände sind die von uns betreuten Tümpel in der "Fichte" und im Eutinger Tal besonders erwähnenswert. Hier laichen Jahr für Jahr vor allem zahlreiche Erdkröten und Grasfrösche.

 

Aktuell in Kürze

Mi, 1. Mai

1.-Mai-Fest am Wachhäusle

 

Fr, 10. Mai

Stammtisch