NABU Sonder-Einsatz-Kommando SEK - Ausflug 2026 nach Sachsen-Anhalt
(Text + Bilder Angelika Fischer)
Unser diesjähriger Ausflug führte uns nach Sachsen-Anhalt, genauer gesagt, nach Steckby. Hier hatten wir uns mit Dr. Ernst Paul Dörfler verabredet. Dörfler ist Naturschützer und war Mitbegründer der Grünen Partei in der früheren DDR. Er führte uns durch das Naturschutzgebiet „Steckby-Lödderitzer Forst“, welches als Biosphärenreservat bereits 1979 von der UNESCO als solches ausgewiesen wurde.
An einem Nebenarm der Elbe lauschten wir den Vögeln, wie Kuckuck, Nachtigall und vielen anderen mehr. Eine dementsprechende App verriet uns, dass wir insgesamt 26 verschiedene Vögel gehört hatten. Im Anschluss besuchten wir noch die Staatliche Vogelschutzwarte. Diese wurde bereits 1920 gegründet und befasst sich u.a. mit der Bestandserfassung von Vogelarten sowie der Entwicklung von Schutzstrategien für gefährdete Vogelschutzarten, wie z. B. dem Großtrappen
Am zweiten Tag besuchten wir die Landeshauptstadt Magdeburg, wo wir eine Stadtführung gebucht hatten. Urkundlich erwähnt wurde Magdeburg bereits im Jahre 807. Im 2. Weltkrieg wurde es schwer getroffen. Wir besichtigten u.a. das Alte und das Neue Rathaus, das von Friedensreich Hundertwasser letzte geplante Hundertwasserhaus, das Kloster Unserer Lieben Frau und natürlich den Dom.
Am dritten Tag unternahmen wir eine Wanderung im Naturschutzgebiet Mittelelbe. Hier konnten wir wieder die Stille genießen und den verschiedenen Vögeln lauschen und mit unseren Ferngläsern auch beobachten.
An unserem letzten Tag wollten wir es nicht versäumen, die Lutherstadt Wittenberg zu besuchen. Auch hier hatten wir eine Stadtführung gebucht und konnten allerhand erfahren bei unserem Spaziergang durch die Hauptstraße. Wir sahen die Schlosskirche mit der Thesentür, an welche Martin Luther seine 95 Thesen nagelte und die Stadtkirche St. Marien, in welcher Luther 30 Jahre lang predigte. Auch die Stadtkirche gehört seit 1996 zum UNESCO-Welterbe. Wir bestaunten den Reformationsaltar von Lucas Cranach dem Älteren. Cranach war als Hofmaler beim Kurfürsten angestellt und hatte in Wittenberg eine Malerwerkstatt.
Auf dem Rückweg zu unserem Quartier legten wie noch einen Stopp in Wörlitz ein. Im dortigen Park bestiegen wir eine Gondel und ließen uns über den Wörlitzer See rudern.
Voller neuer Eindrücke mussten wir nach einer ereignisreichen Woche wieder die Heimfahrt antreten und waren uns alle einig, dass ein solcher Ausflug nach Wiederholung ruft.
Generell:
Stammtisch jeden 3. Freitag im Monat!
Alle Freunde der Natur, Mitglieder und Nichtmitglieder sind herzlich eingeladen jeweils ab
19:30 Uhr im / am NABU Wachhäusle gemütlich zusammenzusitzen und zu diskutieren und
Erfahrungen auszutauschen.
Grundsätzlich werden aktuelle Termine in der Tagespresse, im Gemeindeblatt und per Email-Verteiler bekannt gegeben. Wenn Sie im Email-Verteiler aufgenommen werden wollen, dann melden Sie sich bei Egbert Badey unter bpb-egbert.badey [at] t-online.de
Der Natur- und Artenschutz braucht dringend Unterstützung. Davon sind wir vom NABU Eutingen überzeugt. „Nur mit vielen Mitgliedern können wir unsere erfolgreiche Arbeit fortsetzen“, sagen wir. Als Beispiele für gelungene Projekte können wir die 12 ha großen Flächen, die sich unter unserer Pflege zu sehr artenreichen Lebensräumen entwickelt haben, nennen. Auch unsere Ziegengruppe kann sich sehen lassen.
„Unsere Gruppe freut sich auf viele neue Mitglieder und Unterstützer – aktive als auch passive. Mit einer Mitgliedschaft stärken Sie nicht nur den
Naturschutz sondern Ihre Stimme zählt auch bei unseren politischen Aktivitäten und Vorhaben. Es gibt viele Möglichkeiten, beim NABU Eutingen aktiv zu werden – unsere Mitglieder und Aktiven
brauchen dafür weder ein Biologiestudium noch spezielle Fachkenntnisse – jede und jeder kann bei uns mitmachen, der Natur und Umwelt den Rücken stärken möchte!“
Foto: NABU Eutingen
Foto: NABU Eutingen
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